Was ist während der Strahlentherapie verboten? Vernachlässigen Sie diese Dinge nicht

Eine Strahlentherapie ist immer ein großer Eingriff in den Körper. Und um die Wirkung zu maximieren, ist es ratsam, bestimmte Grundsätze zu beachten. Diese beziehen sich hauptsächlich auf Hautpflege, Ernährung und Lebensstil.

Verbotene Lebensmittel während der Strahlentherapie

In der Zeit, in der Sie mit dieser Methode behandelt werden, sollten Sie vor allem fettige und scharfe Speisen oder solche, die allgemein als ungesund gelten, vermeiden. Dazu gehören alle Arten von salzigen Snacks (Chips, salzige Riegel usw.), Desserts, Aufschnitt, Fastfood-Ketten usw. Wenn Sie den Kaloriengehalt Ihrer Mahlzeiten erhöhen wollen (vor allem, weil Sie normalerweise nicht zu viele davon essen können), dann setzen Sie auf gesunde Fette in Ihrer Ernährung (Olivenöl, Lebertran, Bio-Butter, Nüsse). Diese sind eine Quelle für nützliche Omega-3-Fettsäuren und andere Stoffe, die der Körper zur Selbstheilung benötigt.

Von zuckerhaltigen kohlensäurehaltigen Getränken, die dem Körper unnötige leere Kalorien zuführen, ohne ihn zu sättigen, ist ebenfalls abzuraten. Das Gleiche gilt für Alkohol und übermäßigen Kaffeegenuss.

Wenn eine Strahlentherapie im Kopfbereich durchgeführt wird, muss darauf geachtet werden, dass die Nahrung ausreichend heruntergespült wird (diese Behandlung reduziert die Speichelproduktion). Die gleiche Empfehlung gilt für die Strahlentherapie im Unterleib, aber zusätzlich ist es ratsam, alle Milchprodukte auszuschließen, die in der Regel vom Verdauungstrakt nicht gut vertragen werden. Wichtig ist auch die Aufnahme von Ballaststoffen in die Ernährung, ohne die der Darm nicht gut arbeiten kann. Wie sieht es mit der Strahlentherapie im Brustbereich aus? Hier gibt es in der Regel die wenigsten Einschränkungen – es wird nur leicht verdauliche Nahrung in 5-6 Portionen pro Tag empfohlen. Neben Alkohol ist auch der sonst so beliebte Minztee nicht zu empfehlen, da er oft zu Sodbrennen führt.

Hautpflege während der Strahlentherapie

Ein weiterer Bereich von „Don’ts“ betrifft Ihre Haut. Sie ist nach einer solchen Behandlung sehr empfindlich und könnte ernsthaft geschädigt werden, wenn man nicht vorsichtig damit umgeht. Zuallererst sollte man auf die Verwendung von Sprays und Deos auf Alkoholbasis verzichten (Deos sind im Allgemeinen besser als Kugeln oder Feststoffe geeignet).

Auch plötzliche Temperaturschwankungen sind zu vermeiden – vermeiden Sie also zum Beispiel Eisbeutel oder Haartrockner. Verwenden Sie außerdem niemals Heftpflaster auf bestrahlter Haut.

Außerdem vermeiden Sie für die Dauer Ihrer Strahlentherapie den Besuch eines gechlorten Schwimmbades oder einer Sauna. Sonnenbäder (auch im Solarium) sind ebenfalls verboten. Verwenden Sie unter der Woche (unabhängig von der Jahreszeit) immer Cremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Außerdem sollten Sie bis zum Abschluss der Behandlung nur lockere und luftige Kleidung aus natürlichen und weichen Stoffen (am besten Baumwolle oder Seide) tragen. Waschen Sie alle Textilien, die direkt mit der Haut in Berührung kommen, mit allergieverträglichen Waschmitteln. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Sie wirklich nichts vernachlässigt haben.

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