Was ist ein glykämischer Schock? Symptome und was ist (nicht) zu tun?

Hyperglykämie (oder hyperglykämischer Schock) und Hypoglykämie (oder hypoglykämischer Schock) sind zwei schwerwiegende Erkrankungen, die durch einen zu hohen oder zu niedrigen Blutzucker verursacht werden. Sie treten am häufigsten bei Typ-I-Diabetes auf, können aber auch bei Typ II vorkommen. Wie machen sie sich bemerkbar und was ist zu tun, wenn man wirksame Erste Hilfe leisten will?

Niedriger Blutzucker, auch hypoglykämischer Schock genannt

Wenn der Blutzuckerspiegel unter einen sicheren Wert fällt, funktioniert unser Körper nicht mehr richtig und es kommt zum so genannten hypoglykämischen Schock. Dieser Zustand kann im Wesentlichen drei Gründe haben:

  • schlechte Insulindosierung,
  • nachlässiger Gebrauch von oralen Diabetesmedikamenten
  • und eine schlecht zusammengestellte Ernährung (Essen zu festen Zeiten, vorzugsweise Lebensmittel mit einem eher niedrigen glykämischen Index).

Symptome eines hypoglykämischen Schocks

Anfänglich äußert sich dieser Zustand unauffällig, aber wenn der Zuckerspiegel nicht rechtzeitig ausgeglichen wird, kann alles zum Koma und sogar zum Tod führen. Und auf welche Symptome ist zu achten?

  • Hungergefühl,
  • Schwäche,
  • Koordinationsschwierigkeiten
  • Blässe,
  • Schwitzen,
  • Sprachprobleme,
  • Denk- und Gedächtnisstörungen,
  • erhöhte Herzfrequenz,
  • erhöhter Blutdruck,
  • Unwohlsein,
  • Erbrechen,
  • erweiterte Pupillen,
  • Angst.

Eine Person mit Hypoglykämie mag also auf den ersten Blick einem Betrunkenen ähneln, doch das ist nicht der Fall. Wenn ein Diabetiker die ersten Anzeichen von Problemen wie Hunger, Schwäche und Schwitzen übersieht, kann er sehr schnell an einen Punkt gelangen, an dem er sich nicht mehr selbst helfen kann und deshalb auf das Eingreifen seiner Umgebung nicht mehr verzichten kann.

Was tun bei glykämischem Zuckerschock

In der ersten Phase sollten Sie einige einfache Kohlenhydrate essen und nach einer Stunde erneut den Blutzucker messen.Dabei helfen zum Beispiel Säfte oder auch eine Tüte Zucker. Schokolade oder Milchprodukte sind dagegen nicht geeignet. Das in diesen Lebensmitteln enthaltene Fett verlangsamt die Aufnahme von Kohlenhydraten erheblich.

Das Gleiche kann getan werden, wenn der Diabetiker bei Bewusstsein ist, sich aber nicht mehr selbst die notwendige Nahrung geben kann. Hilfreich sind auch die Medikamente, die jeder Patient immer bei sich tragen sollte (scheuen Sie sich in diesem Fall nicht, die persönlichen Gegenstände zu durchsuchen). Befindet sich der Diabetiker jedoch im letzten Stadium eines diabetischen Anfalls und verliert das Bewusstsein, dann ist es immer notwendig, den Patienten in eine stabile Lage zu bringen und medizinische Hilfe zu rufen.

Zuckerüberladung bzw. hyperglykämischer Schock

Hat der Diabetiker hingegen einen übermäßigen Zuckerkonsum (was zum Beispiel bei Familienfeiern oder anderen besonderen Anlässen häufig vorkommt), dann schadet die zusätzliche Kohlenhydratzufuhr natürlich mehr. Und wie erkennt man einen hyperglykämischen Schock?

Symptome eines hyperglykämischen Schocks

Es gibt ein paar typische Erscheinungsformen, die man im Auge behalten sollte. Dazu gehören:

  • trockene Haut,
  • häufiges Wasserlassen,
  • Bewusstseinsstörungen,
  • Acetonatem (kann mit Alkoholatem verwechselt werden),
  • Dehydrierung,
  • Erbrechen,
  • niedriger Blutdruck
  • und sehr starke allgemeine Schwäche.

Die Ursachen sind denen des hypoglykämischen Schocks ähnlich. Allerdings gehört die Behandlung dieser Krankheit immer in die Hände von Fachleuten, also immer den Notdienst rufen.

Quelle: https://1t.cz/co-je-glykemicky-sok/

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